Mittwoch, 15. November 2017

Aktion ~ Cover Theme Day #6


Hallo zusammen,

Charleen leitet eine neue alte Aktion, bei der ich gern dabei bin. Ich liebe (schöne) Cover und diskutiere darüber fast noch lieber als über den Inhalt :D Die Aktion ist also genau mein Ding. Ich mag lieber Theme die man freier interpretieren kann (weiße Schrift ist weiße Schrift, aber bei Flugobjekten könnte man neben Flugzeugen und Heißluftballons auch etwas zeigen, dass von einem Katapult durch die Gegend geschleudert wird. Oder so), daher werde ich wohl nicht jede Woche teilnehmen. Aber wenn ich schöne Cover zur Hand habe, bin ich gern dabei.

Das Thema heute: Zeige ein Cover, auf dem ein Kleid zu sehen ist



"Die Schwedin Natalia De la Grip ist eine der angesehensten Unternehmensberaterinnen Europas. Doch obwohl sie in die schwedische Oberschicht und eine Welt grenzenlosen Wohlstands hineingeboren wurde, musste sie sich diesen Erfolg hart erarbeiten. Ihr höchstes Ziel ist es, einen Platz im Aufsichtsrat des milliardenschweren Familienunternehmens Investum und somit auch endlich die Anerkennung ihres patriarchalischen Vaters zu gewinnen. Als Natalia aus heiterem Himmel von David Hammar – Schwedens jüngstem und erfolgreichstem Risikokapitalgeber – zum Lunch eingeladen wird, ist sie zwar misstrauisch, vor allem aber eins: neugierig. Sie lässt sich auf das Treffen ein und ist überrascht, wie überwältigend die Anziehungskraft zwischen ihr und David ist. Doch was sie nicht weiß: David hat noch eine Rechnung mit ihrer Familie offen. Und die letzte Schachfigur, die er bewegen muss, um diese zu begleichen, ist Natalia …" (Quelle: Verlagsseite)

Tatsächlich war diese Aufgabe zuerst eine Herausforderug für mich, da ich Kleidercover à la Selection, das Juwel, Tahereh Mafi und so weiter wirklich schrecklich finde. Aber als ich mich durch mein lovelybooks Regal geklickt habe, fiel mir diese Reihe ins Auge und ich frage mich, warum ich da nicht gleich dran gedacht habe. Ich bin generell ein Fan der LYX Bücher und insbesondere der Cover. Die Cover dieser Reihe gefallen mir aber besonders gut. 

Oben seht ihr den ersten Teil, der mir vor allem durch die Farben sehr gut gefällt. Lila ist meine Lieblingsfarbe, dahr kann man da eh nichts falsch machen. Aber ich finde auch den Schnitt des Kleides schön und tatsächlich trifft hier für mich der Spruch "Ein schöner Rücken kann auch entzücken" zu. 
Band zwei ist mein Lieblingsband und da finde ich das Cover mindestens genauso schön, auch wenn blau nicht so meine Farbe ist. Aber ich mag die Haltung der Frau und den hübschen Fußboden.
Der dritte Band hat mich etwas enttäuscht und passend dazu finde ich das Cover auch weniger schön. Ich mag Gold absolut nicht, weder als Farbe noch als Schmuck. Dennoch finde ich das Cover nicht igitt und das will schon was heißen, da ich alles was Gold ist wirklich blöd finde.
Band eins
Band zwei
 Band drei



Dienstag, 14. November 2017

Rezension ~ Das Lied der Sirenen

Titel: Das Lied der Sirenen 
Originaltitel:
Autorin: Val McDermid 
Reihe: Tony Hill & Carol Jordan #1 
Seiten: 480 Seiten 
Verlag: Knaur 
Genre: Thriller, GB



Inhalt:
In Bradfield werden im Abstand von je acht Wochen vier männliche Leichen gefunden. Da alle im Schwulenviertel der Stadt gefunden wurden, wir der Mörder intern als „Schwulenkiller“ bezeichnet, obwohl öffentlich zunächst niemand von einem Serientäter sprechen will. Um die Ermittlungen voran zu treiben, wird Tony Hill um Hilfe gebeten, der für das Innenministerium eine Spezialeinheit aus Profilern zusammenstellen soll. 

Meine Meinung:
Das Buch ist ungefähr so alt wie ich, was das Leseerlebnis zu etwas ganz Besonderem macht. Es fängt schon damit an, dass es noch Disketten gibt und die Polizistin sich zur nächsten Telefonzelle fahren lassen muss, wenn sie angepiepst wird. Aber es geht noch weiter, denn so etwas wie Profiling steckt noch in den Kinderschuhen und wird von Gesetzeshütern so gar nicht gern gesehen. Von den meisten jedenfalls. Kein Wunder, dass es Tony Hill dadurch nicht leicht hat, die neue Spezialeinheit aufzubauen. 

Die Hauptprotagonisten sind einerseits Tony Hill und andererseits die Polizistin Carol Jordan. Ich mochte beide sehr gern, auch wenn ich zwischendrin etwas genervt war von Hills sexuellem Problem, dass immer und immer wieder angesprochen wurde. Ja, es hat irgendwie eine Bedeutung für die Geschichte, aber die hätte es auch, wenn man es dreimal weniger anspricht. Mir gefällt die Dynamik zwischen Hill und Jordan sehr gut, da Jordan dem Profiling sehr aufgeschlossen gegenübersteht und ein paar gute Gedanken beisteuern kann. So gute Gedanken, dass Hill ihr rät sich bei der Einheit zu bewerben, ist sie erstmal eingerichtet. 

Mit den anderen Protagonisten hatte ich so meine Schwierigkeiten, da sie häufig mit Dienstrang angesprochen wurden und ich nicht so ganz verstanden habe, wer wem unterstellt ist. Ich hab zwar im Internet recherchiert, aber bei der Art und Weise wie manche mit ihren Vorgesetzten umgesprungen sind, war ich mir dann doch nicht sicher, ob der eine dem anderen direkt unterstellt ist. 

Worauf ich zuletzt explizit hinweisen möchte ist, dass dieses Buch definitiv nichts beschönigt und nichts umschreibt. Wenn ihr mit Gewalt und Sex nicht umgehen könnt, dann solltet ihr euch vielleicht nach anderen Thrillern umschauen. Die Leichen werden brutal gefoltert und da wir auch Kapitel aus Tätersicht lesen, bleibt dem Leser wenig bis gar nichts erspart. 

Fazit:
Auch wenn die Reihe schon einige Jahre auf dem Buckel hat, lohnt sich der Reihenauftakt definitiv. Es ist nichts für zarte Gemüter, konnte mich aber sehr gut unterhalten. 

Reihe weiterverfolgen?
Definitiv. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzungen. 


 

Sonntag, 12. November 2017

Aktion ~ Gänseblümchen #12

Hallo zusammen,

schon lang verfolge ich diese Aktion bei Laberladen und jede (!) Woche denke ich mir, dass ich nächste Woche endlich mal teilnehmen werde. Es geht im Grunde genommen darum, sich auf die guten Dinge zu konzentrieren. Was ist dir in der letzten Woche schönes passiert? Was hat dich glücklich gemacht? Was hat dich aufgemuntert? Was hat dir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert? Ursprünglich stammt diese Aktion übrigens von Hoffnungsschein.


Mal abgesehen davon, dass sich mein Körper nicht so ganz entscheiden kann ob er jetzt krank werden will oder nicht, bin ich richtig gut in diese Woche gestartet. Ich habe eine Hausarbeit wiederbekommen und sie ist sehr gut bewertet worden. Ich habe mir aus verschiedenen Gründen Sorgen über die Benotung gemacht, aber zum Glück war all das Kopfzerbrechen umsonst. 

 
Mit Computerspielen und mir ist es immer so eine Sache. Ich habe öfter mal Lust drauf, spiele dann ein, zwei Wochen sehr intensiv und dann macht es mir keinen Spaß mehr. Daher zögere ich immer sehr lange mir eines zu kaufen. Seit Wochen habe ich allerdings Lust darauf wieder zu spielen (gar nicht auf ein konkretes Spiel, sondern einfach allgemein), aber weil ich ja genau weiß wie das bei mir immer endet gezögert. Ich bin dann auf das Spiel Stardew Valley gestoßen und das hat es mir sofort angetan. Tja... am Donnerstag habe ich nachgegeben und es mir gekauft und ich liebe es sehr. Hoffentlich hält die Liebe auch eine Weile an ;)

 

Samstag, 11. November 2017

TAG ~ Alice im Wunderland

Hallo zusammen,

da ich unter der Woche wieder weniger zum Lesen gekommen bin, muss es heute mal wieder ein TAG sein. Ich weiß leider gar nicht mehr, wo ich ihn gefunden habe. Viel Spaß :)

Der verrückte Hutmacher: Hat dich ein Buch total verwirrt oder mit einem unbefriedigend offenen Ende zurückgelassen? 
Da kann ich doch direkt mal Alice im Wunderland (wieso habe ich das eigentlich mit vier Big Bens bewertet?) selbst nennen. Das Ende war zwar nicht offen, aber dennoch unbefriedigend. Außerdem fand ich das ganze Buch sehr verwirrend und ja...so in etwa würde ich mir einen krassen Drogentrip vorstellen.

Das weiße Kaninchen: Lesestil – Lieber schnell und viel oder langsam mit Genuss? 
Ich lese lieber schnell, genieße aber trotzdem. Ich mag es nicht, oft aus einer Geschichte gerissen zu werden, sonder verliere mich lieber einmal und dafür komplett darin.

Die Grinsekatze: Gibt es ein Buch, in dem du dich total geirrt hast?
Sehr viele sogar. Sowohl in die eine, als auch in die andere Richtung. Ein sehr passendes Buch bzw. eine Reihe ist Smoky Barrett (Die Blutlinie) von Cody McFadyen. Ich lese schon sehr lang und sehr leidenschaftlich Thriller, daher war für mich klar, dass die Reihe mir gefällt. Leider wusste ich sofort wer der Täter ist und fand es einfach nur langweilig. Band zwei habe ich dann abgebrochen.
Umgekehrt war es bei Vom Winde verweht. Ich wollte mal reinlesen, weil es ein Klassiker ist und weil es meiner Mutter sehr gut gefallen hat, was mich total verwunderte. Anfangs war es auch noch anstrengend und Scarlett ist ein Miststück (sorry!). Aber dann hat es mir immer besser gefallen.

Iss mich, trink mich: Lieber dicke oder dünne Bücher? 
Die Mitte würde ich sagen, aber wenn ich mich entscheiden müsste, lieber dick. Ich mag Bücher unter 200, 250 Seiten einfach nicht. Unter 300 Seiten ist es oft grenzwertig. Zwischen 300 und 500 Seiten finde ich in den meisten Fällen sehr gelungen. 

Die Herzkönigin: Lieber Helden oder Anti-Helden? 
Ich bin (leider) ein absoluter Mitläufer und mag daher in den meisten Büchern (und Filmen und Serien) immer die Helden lieber. Ich bin auch so leicht zu beeinflussen. Wenn da jemand als nett und freundlich und... na ja heldenmäßig beschrieben wird, mag ich ihn auch und kann da nicht sagen, dass der mir zu glatt ist und ich den Bad Guy lieber mag :D

Wunderland: Lieber Fantasywelten oder die reale Welt? 
Es dürfte wohl keinen überraschen, dass ich die reale Welt bevorzuge. So ein, zweimal im Jahr darf es auch etwas Fantasy sein, aber auch dann nur leichte Kost :D 

Der Jabberwocky: Kannst du laut lesen oder lieber leise?
Das finde ich eine interessante Frage. Gibt es überhaupt Leute, die für sich allein laut lesen? Ich hab das noch nie ausprobiert und ich glaube auch nicht, dass es etwas für mich wäre. Ich habe sowieso Angst, dass ich mal als einer von den vermeintlich Irren ende, die Selbstgespräche führen. Da muss ich das ja nicht durch lautes Lesen fördern :D Aber laut lesen im Sinne von jemand anderem vorlesen kann ich schon ganz gut, denke ich.

Tweedledee und Tweedledum: Wenn du zwei oder mehr Bücher liest, gibst du einem den Vorzug?
Das mache ich nur selten, weil es dann tatsächlich auf genau das hinausläuft und dann müsste ich ja nicht parallel lesen. Wisst ihr was ich meine? Als ich diesen TAG letztes Wochenende vorbereitet habe (und nicht zum posten gekommen bin), kam das gerade vor. Am Donnerstag (2.11) erschien Dornenspiel von Karen Rose. Ich liebe die Autorin und die Reihe und musste daher unbedingt am selben Tag noch anfangen, obwohl ich eigentlich gerade Verschwörung von David Lagercrantz las. Das wurde aber pausiert bis ich mit Dornenspiel durch war. Daher macht parallel lesen für mich keinen Sinn, weil ich immer ein Buch bevorzugen würde und ich dann ja doch wieder nur eins lese.

Pool of Tears: Gibt es ein Buch, das dich schockiert oder zum Weinen gebracht hat? 
Viele, ja. Die Bücherdiebin zum Beispiel, oder in the Sea there are crocodiles. Auch die Attentäterin oder Sommer unter schwarzen Flügeln und Folgebände. Da hat mich ganz besonders Feuerfrühling sehr sehr mitgenommen. Dringend lesen! Im Dezember plane ich dazu auch eine Reihenvorstellung.




Donnerstag, 9. November 2017

Rezension ~ Verschwörung

Titel: Verschwörung 
Originaltitel: Det som inte dödar oss 
Autor: David Lagercrantz, nach Stieg Larsson 
Reihe: Millennium #4 
Seiten: 608 Seiten 
Verlag: Heyne 
Genre: Thriller, Wirtschaftsspionage


Reiheninformation:
Meine Rezension ist spoilerfrei. Es handelt sich hierbei um den vierten Band einer Reihe, die allerdings ab diesem Band von einem anderen Autor fortgeführt wird. Ich denke, man sollte die vorherigen Bücher gelesen haben. Allerdings weniger um vergangene Ereignisse zu erfahren (die werden kurz angerissen), sondern eher um die Protagonisten kennenzulernen und zu verstehen.

Inhalt:
Bekanntermaßen lebt der Journalist Mikael Blomkvist für seine Zeitschrift Millennium. Doch um Millennium ist es nicht gut bestellt und auch an Mikael selbst wird kein gutes Haar gelassen. Eine neue, bahnbrechende Story muss her. Möglicherweise kann Frans Balder für so eine Geschichte sorgen. Doch Balder, ein bekannter Wissenschaftler, der erst kürzlich wieder nach Schweden zurückkehrte, wird ermordet, kurz bevor er sich mit Mikael treffen kann. Einziger Zeuge ist Balders autistischer Sohn. Aber auch Lisbeth kommt eine besondere Rolle in der Geschichte zu, hatte sie doch ebenfalls Kontakt zu Balder. Und plötzlich, sind sie Teil einer Verschwörung, in die auch die NSA verwickelt ist…

Meine Meinung:
Ich bin großer großer Fan der ersten drei Teile, die noch von Stieg Larsson verfasst wurden. Es heißt, die Reihe sei ursprünglich auf zehn Bände angelegt, doch vor seinem Tod konnte der Autor lediglich drei Bände verfassen. Fortgeführt wird die Reihe nun von David Lagercrantz, was bei mir zu gemischten Gefühlen geführt hat. Ich war zwar furchtbar traurig, dass nach Band drei Schluss war und freue mich daher grundsätzlich, dass dem Leser die Protagonisten erhalten bleiben. Allerdings hatte ich Sorge, dass meine Erwartungen nicht erreicht werden können und ich mir vielleicht sogar die ersten drei Bände durch diesen Band vermiesen könnte. Durch die relativ guten Besprechungen, habe ich mich dann aber doch hinreißen lassen.

Am Anfang habe ich es mit dem Hörbuch versucht. Es wird von Dietmar Bär gelesen, der seine Sache meiner Ansicht nach gut macht. Seine eher tiefe Stimme passt gut zum rauen Schweden. Ich spreche zwar kein schwedisch, hatte aber dennoch den Eindruck er hat sich gut über die Aussprache der Straßen und so weiter informiert. Vielleicht spricht er aber auch schwedisch. Jedenfalls gab es am Hörbuch an sich nichts auszusetzen, außer an der Handlung. Später bin ich also zum Buch gewechselt.

Die Handlung war über weite Teile unglaublich langweilig. Ich kenne das aus den Büchern von Stieg Larsson, denn besonders der erste Band hat auch einen sehr langen Einstieg. Aber irgendwann kam dann immer der Schwung, spätestens als Lisbeth Salander das Parkett betrat. Hier war das leider nicht so. Ich habe so auf Lisbeth gewartet und als sie dann endlich da war… wurde es nicht besser. Natürlich ist Mikael Enthüllungsjournalist und es geht häufig um Wirtschaft und/oder Politik. Beides sind Themen die mich nicht so wahnsinnig interessieren. Aber irgendwie wurde es dann doch immer noch spannend.

Zwar nimmt die Handlung gegen Ende dann doch Fahrt auf, was letztlich auch die Bewertung gerade noch so angehoben hat, aber dann wurde die Verschwörung so sehr in den Vordergrund gerückt, dass ich Probleme hatte zu folgen. Ich wusste nicht mehr, wer welches Spiel verfolgt und hab daher die Auflösung auch nur nach den Passagen abgesucht, die mich noch interessierten.

Es ist wirklich schon lang her, dass ich die ersten drei Bände gelesen habe, daher kann ich nicht sagen, inwieweit man Unterschiede zwischen Lagercrantz und Larsson feststellen kann. Vor allem nicht in Bezug auf den Schreibstil. Nach meinem Empfinden ist der größte Unterschied die Darstellung der Charaktere, allen voran Lisbeth. Sie ist ein spezieller Mensch, sicher. Aber hier ist sie so… düster und versessen und trostlos, dass ich sie wohl nicht gemocht hätte, würde ich sie nicht aus den Vorgängern kennen. Vielleicht habe ich auch mittlerweile ein falsches Bild von der „alten“ Lisbeth, aber diese neue Version mochte ich leider gar nicht.

Fazit:
Ich bin schon ziemlich enttäuscht von diesem Band und wünschte fast, ich hätte ihn nicht gelesen. Die Handlung ist sehr langatmig und trocken und konnte mich so überhaupt nicht ans Buch fesseln. Auch die Charaktere haben mich enttäuscht, allen voran von Lisbeth habe ich ganz anderes erwartet. 


Reihe fortsetzen:
Ich bin unsicher. Ich denke, ich werde den fünften Band noch lesen, da mich vielleicht das Thema mehr überzeugen kann. Ich möchte ungern mit so einem schlechten Bild von Lisbeth die Reihe beenden. Nach dem ich die Rezension nochmal Korrektur gelesen habe, zweifel ich allerdings an meinem Entschluss. Vielleicht werde ich den fünften Teil doch nicht mehr lesen.





Sonntag, 5. November 2017

Aktion ~ Gänseblümchen #11

Hallo zusammen,

schon lang verfolge ich diese Aktion bei Laberladen und jede (!) Woche denke ich mir, dass ich nächste Woche endlich mal teilnehmen werde. Nachdem ich vier Wochen nicht mehr teilgenommen habe, ist es jetzt endlich wieder soweit. Es geht im Grunde genommen darum, sich auf die guten Dinge zu konzentrieren. Was ist dir in der letzten Woche schönes passiert? Was hat dich glücklich gemacht? Was hat dich aufgemuntert? Was hat dir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert? Ursprünglich stammt diese Aktion übrigens von Hoffnungsschein.


Über das verlängerte Wochenende waren meine Eltern zu Besuch. Ihr habt vielleicht mein Fotosammelsurium dazu gesehen. Wir haben uns ein paar schöne Tage gemacht und: Ich habe jetzt einen Sessel ♥

Am Freitag habe ich mich mit zwei Freundinnen zum Essen getroffen. Wir hatten wieder einen sehr schönen Abend zusammen, den ich sehr genossen habe. Wir waren in einem asiatischen Restaurant und ich hatte vorher ein bisschen Sorge, dass es mir nicht gefallen würde. Zwar habe ich schon asiatisch gegessen, aber noch nie auswärts. Meine Ängste waren unbegründet, denn es war suuuuper lecker. Anschließend bin ich nach Hause gelaufen und es war sehr angenehm. Noch nicht so kalt, dass man als Eisblock nach Hause kommt, aber schon knackig kalt, dass man den nahenden Winter spürt. 

Am Donnerstag ist das neue Buch von Karen Rose erschienen. Ich liebe ihre Bücher und hab daher sehnsüchig auf darauf gewartet. Natürlich musste es Donnerstag direkt einziehen und gestern habe ich es beendet. Es hat mir wieder sehr gut gefallen und ich kann kaum den nächsten Band erwarten. Leider ist er ebenfalls am Donnerstag erst auf englisch erschienen, daher dauert es noch schätzungsweise ein halbes Jahr bis er auf Deutsch erscheint. Vielleicht ist er meine Belohnung für die abgegebene Masterarbeit?!

Insgesamt war meine Stimmung diese Woche sehr gut. Das ist wirklich mal ein Gänseblümchen wert.
Hängt möglicherweise auch damit zusammen, dass meine Hausarbeit abgegeben ist und ich noch nicht mit der Masterarbeit angefangen habe, aber nun ja... dennoch ist es mal ein angenehmer Zustand. 


Samstag, 4. November 2017

Rezension ~ Dornenspiel

Titel: Dornenspiel 
Originaltitel: Every Dark Corner 
Autorin: Karen Rose 
Reihe: Cincinnati #3 
Seiten: 844 Seiten 
Verlag: Knaur 
Genre: Ladythriller



Reiheninformation:
Diese Rezension ist spoilerfrei. Hierbei handelt es sich um den dritten Band einer Reihe und ausnahmsweise empfehle ich, die Reihenfolge einzuhalten und vor allem die Vorgänger zu lesen. Man kann der Handlung zwar auch so folgen, aber um die Zusammenhänge zu verstehen, sollte man zumindest Band zwei kennen.

Inhalt:
Griffin „Decker“ Davenport erwacht nach einem Schusswechsel aus dem Koma. Nach drei Jahren als verdeckter Ermittler ist er ein wichtiger Anlaufpunkt um grausamen Menschenhändlern auf die Schliche zu kommen. Doch das weiß auch der Täter und er will um keinen Preis, dass lukrative Geschäft mit der Kinderpornografie aufgeben. Er versucht Decker zu töten, doch Agent Kate Coppola kann dies knapp verhindern. Gemeinsam mit Decker und ihren Kollegen macht sie Jagd auf den Verbrecher.

Meine Meinung:
Als großer Fan von Karen Rose im Allgemeinen und ihrer Reihe im Besonderen, habe ich dieses Buch sehnsüchtig erwartet und es gleich am Erscheinungstag gelesen. Ich war von einer Trilogie ausgegangen, was auch irgendwie stimmt, aber auch wieder nicht. Jedenfalls gibt es noch (mindestens) einen Band der in Cincinnati spielen wird und auf den freue ich mich vermutlich am meisten.

Mir haben die Charaktere wie immer sehr gut gefallen. Im Grunde sind sie in den Büchern der Autorin alle ähnlich gestaltet, aber da ich ihre Bücher einfach mag, stört mich das ehrlich gesagt nicht. Wer also was Neues von der Autorin erwartet, wird es hier nicht finden, aber wer ihre Bücher mag, wird auch dieses mögen. Sowohl Kate als auch Decker (und einige andere) haben in der Vergangenheit schlimmes durchgemacht. Das belastet und beeinflusst sie bis in die Gegenwart. Gerade an Kate fand ich das aber irre sympathisch. Sie hat ADHS und muss daher immer ihre Hände beschäftigt halten. So faltet sie bei Anspannung entweder Origami oder strickt. Das fand ich so erfrischend verschroben, aber auch normal, dass ich immer wieder schmunzeln musste.

Die Handlung ist anders als in vielen anderen Büchern des Genres wenig blutig. Ja, es sterben einige Leute, aber dabei fließt wenig bis kein Blut. Die Brutalität und der Schrecken finden hier auf einer anderen Ebene statt. Man muss sich bewusst sein, dass es hier um Kinderpornografie geht. Es wird natürlich nichts explizit beschrieben, aber allein durch die Reaktionen der Opfer wird deutlich, was ihnen schlimmes widerfahren ist. Das Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven und das obwohl es natürlich die für Karen Rose typische kleine Liebesgeschichte gibt.

Fazit:
Für mich eine gelungene Fortsetzung der Reihe und ein Karen Rose Buch ganz nach meinem Geschmack. Nicht für jeden geeignet, aber wer die Vorgänger mochte, darf Kate und Decker nicht verpassen.

Reihe fortsetzen?
Auf jeden Fall, da ich sehr gespannt auf das Duo des nächsten Bandes bin. Es wird vermutlich so düster wie dieser Band, aber ich freu mich sehr.