Zitate


Ich bin ein absoluter Zitate-Fan, auch wenn ich mir kaum eins richtig merken kann. Leider. Die neusten findet ihr immer zuoberst, sodass ihr schnell überprüfen könnt, ob ich neue Zitate entdeckt habe. Berührt euch ein Zitat besonders? Musstest ihr herzlich lachen, weinen oder um euch schlagen? Schreibt mir und teilt eure Empfindung.

"Früher war sie eine Leseratte gewesen und hatte mindestens einen Roman pro Woche verschlungen." (Kapitel 8)

""Es ist, wie ich es meinen Kunden immer sage. Hoffnungslos ist nur hier oben." Er hob die Hand, zeigte an seinen Kopf und tippte ein paar Mal dagegen." (Kapitel 10)

"Der Mensch ist gerade so glücklich, wie er sich zu sein entschließt." (Kapitel 29)

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"Der Geist triumphiert über die Materie." (Kapitel 5)

"Ein stärkeres Volk soll sich von den Rücken der Männer erheben, die durch Ehre und die Gnade Gottes miteinander verbunden sind. All jene, die ihren Mitmenschen Liebe entgegenbringen, sollen eins sein unter dem Himmelszelt. Brüder sind nicht nur jene, die demselben Leib entspringen, sondern jene, die mit dem gleichen Herzen sprechen." (Kapitel 24)
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"Sag mir,
wenn irgendwo etwas zu Ende geht,

dass dafür anderswo ein Stern 
aufflimmert,
und egal wie oft diese Erde sich noch

dreht,
dass sie sich an uns erinnert." (@Romeo w/<3)

"Ich bin keine hotte Torte,
mehr eine treue Tomate"
(Kein Modelmädchen)

"beim Sport bin ich nicht pretty,
weil ich dabei ganz schön rot werde." 
(Kein Modelmädchen)

"Manchmal wär ich gerne schöner,
aber das hat keinen Zweck,
ich bin kein Modelmädchen,
ich bin anders, unperfekt."
 (Kein Modelmädchen) 

"Manchmal wären wir gern anders,
doch das hat niemals einen Zweck.
Jeder ist auf seine Weise
gut genug und auch perfekt."
(Kein Modelmädchen)

"Alles ändert sich andauernd,
niemand bleibt ewig ein Kind.
Aber eins bleibt immer gleich,
und zwar, dass wir Familie sind. (Familie)

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"Die Segnungen des Lebens rufen nicht automatisch Freude hervor; Freude entsteht, wenn man diese Segnungen zu würdigen weiß." (o. S.)

"Anderen zu helfen, birgt seinen eigenen Lohn - man kehrt damit zur Menschlichkeit zurück." (o. S.)



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"Anrufbeantworter von Alfred Firneis. Bitte hinterlassen Sie keine Nachricht. Ich rufe nicht zurück." (S. 5)

"In Ihrer Spüle wachsen Pilze."
"Die brauche ich für meine Pizza funghi."
(S. 9)

"Wissen Sie, was Facebook für mich ist? Das ist so wie Die große Chance oder Germanys next Top-Irgendwas. Eine riesige Castingshow! Und alle sind gleichzeitig Kandidaten und Jurymitglieder und müssen rund um die Uhr beweisen, wie toll sie sind und wie gut es ihnen geht und dass sie es wert sind, geliebt zu werden. Dabei wissen die nicht mal, wer sie sind und was an ihnen liebenswert sein soll, weil sie sich selbst am allerwenigsten lieben!" (S. 15)

"Bei großen Turnieren beispielsweise hielt er im Fußball zu den Deutschen, wenn die Österreicher ausgeschieden waren. Er hielt oft zu den Deutschen." (S. 28f.)

""Schön", dachte Fred kurz. Doch eigentlich hatte er beschlossen, missmutig zu sein, also schlug er sich mit den flachen Händen den Staub aus der Kleidung und sagte laut: "Scheiße."" (S. 39)

"Wir können nicht das Glück des Nachbarn auch noch haben. Der Gedanke daran, es nicht zu haben, machte uns allerdings verrückt." (S. 68)
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"Denkst du, das Glück kommt eines Tages um die Ecke und klopft an diese Tür? Meine Erkenntnis ist, dass das Glück eine faule Socke ist. Das muss man sich holen." (52%)
 
"Nutze nicht nur die Länge deines Lebens, sondern auch seine Breite"
(77%)





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"Haben Sie sich einmal gefragt, was den Menschen zu einem verantwortungsbewussten Wesen macht? Ich will es Ihnen sagen: Es ist die Tatsache, dass er das, was er tut, nur einmal tun kann. Gäbe es Maschinen, die uns erlaubten, selbst unsere dümmsten Fehler zu korrigieren, lebten wir in einer Welt der Verantwortungslosigkeit." (S. 225) _____________________________________________________________

"Achte nicht auf ihn. Er ist ein kleiner Mann, der einen großen Schatten wirft." (S. 9/10)

"Später, als ich sie näher kannte, wurde mir klar, dass sie beim Gärtnern niemals den Samen im Blick hat. Sie stellt sich bereits die Pflanze vor, die daraus erwachsen wird. Und ich nehme an, dass sie das Gleiche dachte, als sie mich traf." (S. 23)

"Nicht die Jahre deines Lebens zählen, sondern das Leben in deinen Jahren." (S. 24)

"Ich glaube an die Hölle... aber die ist hier auf Erden." Er schüttelte den Kopf. "Gute Menschen und schlechte Menschen. Als wäre das so einfach. Jeder ist beides zugleich" (S. 56)

"Vor langer Zeit hat mir mal jemand gesagt, eine Geschichte werde sich von selbst erzählen, wenn sie bereit dazu ist." (S. 56)

"Der größte Fehler, den Menschen machen, wenn sie an Kriegsverbrecher des Nationalsozialismus denken, ist der, sie als Monster zu sehen: vor, während und nach dem Krieg. Das waren sie nicht. Sie waren ganz gewöhnliche Menschen mit einem vollkommen funktionsfähigen Gewissen, die schlechte Entscheidungen trafen und dann für den Rest ihres Lebens, wenn sie wieder in den Alltag zurückkehrten, Ausreden erfinden mussten." (S. 100)

"Wenn du nicht weißt, woher du kommst, wie willst du dann jemals herausfinden, wohin dein Weg dich führt?" (S. 122)
 

"Wenn man die gleiche Handlung ständig wiederholt, fühlt sie sich schließlich richtig an. Und man empfindet am Ende nicht mal mehr Schuld." (S. 149/150)

"Sie denken: niemals. Sie denken: ich nicht. Aber wir sind in jedem Moment dazu in der Lage, etwas zu tun, womit wir am wenigsten gerechnet hätten." (S.150)

"Machen Sie es sich nicht ein bisschen einfach, wenn Sie sagen, Sie hätten das Schreckliche getan, weil jemand Sie dazu anstiftete?", wende ich ein. "Das ändert doch nichts daran, dass es falsch war. Egal, wie viele Menschen einem sagen, dass man von einer Brücke springen soll, man hat doch immer noch die Option, sich umzudrehen und wegzugehen." (S. 153)

"Wenn du die Hölle durchlebst, muss der Tod himmlisch sein." (S. 154)

"Es ist als hätte sie schon in jungen Jahren gewusst, dass sich Gut und Böse nicht sauber voneinander trennen lassen, dass sie siamesische Zwillinge sind, die sich ein Herz teilen." (S.160)

"Stärke zeigt sich nicht darin, dass man jemandem etwas Schlimmes antut, der schwächer ist als man selbst, Reiner. Man kann zwar über die Stärke, etwas Schlimmes zu tun, verfügen, doch es geht darum, sich dagegen zu entscheiden." (S.182)

"Sie können mir mein Zuhause wegnehmen", sagte er. "Und mein Geld und meine Frau und mein Kind. Sie können mir meine Lebensgrundlage und mein Essen wegnehmen und" - hier setzte seine Stimme aus - "meinen Enkelsohn. Aber meine Träume können sie mir nicht nehmen." (S. 330)

"Je öfter man dieselbe Handlung wiederholt, egal, wie verwerflich sie ist, desto eher findet man dafür für sich eine Entschuldigung." (S. 393)

"Ich glaube nicht an Gott. Aber als ich hier sitze, in diesem Raum voller Menschen, die das anders empfinden, wird mir klar, dass ich an Menschen glaube. An ihre Kraft, einander zu helfen und trotz allem weiterzumachen. Ich glaube, dass das Außergewöhnliche jeden Tag über das Gewöhnliche triumphiert. Ich glaube, wenn man Hoffnung hat - und sei es nur die auf ein besseres Morgen -, ist dies die mächtigste Droge auf diesem Planeten." (S. 447)

"Eine Familie zu haben, bedeutet, dass man nie allein ist." (S. 496)

"Was er getan hat, war falsch. Er hat deine Liebe nicht verdient. Aber er verdient es, dass du ihm vergibst, weil er ansonsten wie Unkraut in deinem Herzen wachsen wird, bis es erstickt und davon überzogen ist. Die Einzige, die leidet, wenn du diesen ganzen Hass hortest, bist du." (S. 543)

"Vergebung ist nichts, was man für einen anderen tut. Man tut es für sich selbst." (S. 544) 
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"Es gibt Lust, müsst Ihr wissen, und es gibt Liebe. Die beiden sind miteinander verwandt, aber dennoch grundverschiedene Dinge." (S. 124)


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"Alles hängt irgendwie zusammen..."
"Natürlich tut es das!", unterbrach Sneijder sie. "Wenn ich mir am Arsch ein Haar ausreiße, dann tränt das Auge!" (S. 191)

"Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf, Kollege. Es kommt nur auf die Entfernung an." (S. 259) 




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"Es ist besser, zu schweigen und für einen Narren gehalten zu werden, als den Mund zu öffnen und jegliche Zweifel daran, dass man einer ist auszuräumen." (S. 24)
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"Die Welt ist groß, die Freundschaft ist unendlich." (S. 151)

"Wichtig ist nicht, zu wissen, in welcher Stadt oder welcher Ecke der Welt sich der andere aufhält, sondern welche Art von Liebe uns mit ihm verbindet." (S. 367) _____________________________________________________________

"Er hätte sie schon vor einiger Zeit küssen sollen, gleich als er hier angekommen war. Er hätte sie schon heute Nachmittag am Strand küssen sollen. Und am Tag vorher im Ort. Und am ersten Abend draußen auf ihrer Veranda. Auf einmal kam es ihm vor, als hätte es bereits eine Million Gelegenheiten gegeben, bei denen er sie hätte küssen sollen, auch ohne Drehbuch oder sonst irgendwelche Anweisungen." (S. 163)

"Es gibt unterschiedliche Formen des Glücks", sagte sie. "Manche brauchen keinen Beweis." (S. 236)
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"In Farm der Tiere hat Orwell geschrieben: >Alle Tiere sind gleich, doch einige sind gleicher als andere.<" (S. 137)


 


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"Denn nur das Leben kann das Nichts überwinden. Und die Liebe, ohne die das Leben nichts ist." (S. 421)








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"Hübsche Frauen darf man nicht zu lange betrachten, denn dann zerfallen ihre Konturen. Nicht hübsche Frauen kann man lange ansehen, und mit jedem Blick entdeckt man mehr von ihrer Schönheit." (S. 23)

"Das schlimmste ist gar nicht der Mangel an Geld, glaube ich, das Schlimmste ist das Gefühl, nichts zu tun. Nicht gebraucht zu werden. Menschlicher Abfall zu sein."
(S. 64)

"Alle Menschen sind klug, die einen vorher, die anderen nachher. Nur wenn es darauf ankommt, ist jeder dumm (Arabisches Sprichwort)" (S. 199)

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""Die Braut hat ja sicher zwanzigmal deinen Namen geschrien!" (...)
"Es war nur achtmal." Nun klingt ihre Stimme schon etwas fester, und ihr Kinn wandert ein Stück nach oben. "Lieber wäre es mir gewesen, wenn ihr wenigstens einen Zehnerblock geschafft hättet. Aber sowohl die achtfache Nennung deines Namens als auch die sechsfache Bestätigung mit >oh ja< blieb hinter diesem Ziel zurück. Vielleicht lag es daran, dass du ihren siebenfachen Ausruf >schneller!< ein klein wenig zu wörtlich genommen hast.""(S. 86)

"Ich bin jedenfalls kein Mathegenie, aber ich schätze, dass die Wahrscheinlichkeit, dass deine Vorstellungen wahr werden, liegt bei null-Komma-irgendas Prozent. Okay? Die Möglichkeit ist da, zugegeben. Aber wenn du mich fragst, wie gut die Chancen stehen, dass du dir mit deinen Ticks das Leben versaust - tja, dann kriegst du von mir 'ne glatte Hundert." (S.96)

""Und Schluss!", trompetete Kris dazwischen. "Was wär's gewesen?" Trübsinnig lässt Flocke den Stift davonrollen. "Elfenbein." Ich springe ihm fast an die Gurgel, während die anderen losprusten. "Und wieso! Malst du! Dann keinen! Verfickten Elefanten?!"" (S.205)

"99 Schmetterlinge wirbeln durch meinen Bauch, begleitet vom Flattern meines Herzens. Es kann keine gerade Zahl sein, unmöglich - dieses Gefühl ist zu wild, zu unberechenbar und erinnert zu sehr an Panik, um vollkommen zu sein. Es ist besser." (S.212)

"Dein Leben soll nicht mehr gezählt werden, sondern geschätzt. Und ich schätze, es könnte ziemlich gut werden - wenn du dich traust." (S. 269)
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"Ihr habt mein beschissenes Leben noch schlimmer gemacht. Wie? Weil ihr eure Kinder dazu erzogen habt, dass sie alle gleich sein wollen und jeden hassen, der es wagt, ein bisschen anders zu sein." (S. 19)

"Ich hätte mich auch ganz still aus dem Staub machen können, aber das wäre ja noch sinnloser gewesen. Wenn ich so gehe und bei meinem Abgang die Leute mitnehme, die mir das Leben zur Hölle gemacht haben, dann kommt vielleicht eine Botschaft rüber. Vielleicht ändert sich dann etwas, und irgendwo wird irgendein anderer Junge, der so unglücklich ist wie ich, besser behandelt und findet vielleicht einen Grund weiterzuleben." (S. 30)

"Vielleicht sollte an der Schule ein Pflichtkurs eingeführt werden, wo den Kindern beigebracht wird, sich gegenseitig zu respektieren, egal wie verschieden sie sind. Ich glaube, das würde viel mehr bringen als Geometrie." (S. 141)

"Wenn wir an den Schulen genauso viel Unterricht in Toleranz hätten wie in Sport, wäre mein Sohn heute vielleicht noch am Leben." (S. 142)

"Man hat in diesem Land [Amerika] ein öffentliches Bewusstsein für alles Mögliche geweckt: Alkohol am Steuer, Rauchen, Drogenmissbrauch. Das sollte uns auch beim Thema Toleranz gelingen" (S. 145)
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"Vom Tod wusste er nicht viel. Nur, dass er so unvorhersehbar war wie ein Blitzschlag. Und unendlich still, wenn er eingetreten war." (S.10)

"Dreiundreißig war Morton inzwischen, und in den vergangenen dreizehn Jahren hatte er fleißig alle möglichen Fächer studiert, außer denen, für die er gerade eingeschrieben war. Das Ergebnis war ein beeindruckendes Wissen auf den verschiedensten Gebieten, nur nicht in den Fächern, für die er ein Stipendium bekommen hatte." (S.31f)
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Verrat ist hundertmal schlimmer als Mord (...) Warum kennen wir nach zweitausend Jahren den Namen Judas und nicht den des Soldaten, der Christus ans Kreuz genagelt hat? (S.71)

Nichts lügt mehr als ein Foto. Im Grunde genommen ist jedes Foto eine himmelschreiende Lüge, weil es einen eingefrorenen Augenblick zeigt - und die Zeit lässt sich nicht einfrieren.
(S.86)

Woher weiß ich, ob ein Buch meine Zeit lohnt oder ob es Zeitverschwendung ist? Es ist nie Zeitverschwendung. Jedes Buch ist besser als kein Buch. (...) Ein Buch ist die einzige wirkliche Flucht aus dieser gefallenen Welt. Außer dem Tod. (S.193)

Wenn du mit dem Rücken zur Wand stehst, hast du nur einen Partner: deinen Bauch.
(S.303)
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"Noch nie hatte ein gelöstes Geheimnis einen Menschen so gelassen, wie er war..."
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"Mit jemandem, der nicht einmal merkte, dass er im Käfig saß, konnte man nicht über Freiheit sprechen." (S.87)

"Weißt du nicht, Allie", sagte er, "dass man niemandem helfen kann, der es nicht zulässt?" (S.135)

""Wenn man die Augen nicht aufmacht, entgeht einem so manches", bemerkte Cam leichthin." (S.280)

"In diesem Augenblick begriff er, daß der Himmel das war, was man darin suchte- daß er für jeden anders aussah und daß man ihn manchmal dort antraf, wo man es auf keinen Fall erwartete." (S.497)
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"Es gibt nichts, absolut nichts, was über deinem Leben steht... Und dein Leben steht nicht über dem der anderen." (S.107)

"Man kann nicht mit der einen Hand die Blume gießen, die man mit der anderen pflückt; man gibt einer Rose, die man ins Glas stellt, nicht ihre Anmut zurück, sondern verfälscht ihre Natur; man glaubt man verschönert sein Wohnzimmer mit ihr, doch in Wahrheit verunstaltet man nur seinen Garten." (S.239)

""Ein Menschenleben ist wertvoller als jedes Opfer, und wenn es das höchste Opfer wäre", bekennt er und hält meinem Blick stand. "Denn es gibt kein größeres, kein gerechteres, kein edleres Anliegen auf Erden als das uneingeschränke Recht auf Leben." (S.258)

"Alles kann man dir nehmen; dein Hab und Gut, deine schönsten Jahre, deine sämtlichen Freuden, deine gesammelten Verdienste und sogar dein letztes Hemd - doch es bleiben dir noch immer deine Träume, um die Welt, die man dir gestohlen hat, neu zu erfinden." (S.270)
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"Madonna kommt in die Hölle?" Rafael nickte. "Zusammen mit Michael Jackson. Geschmacksverirrung ist eine große Sünde." (S.44)

"Schwule wohnen immer im Dachgeschoss. Das ist eines dieser Naturgesetze, so ähnlich wie die Tatsache, dass wir nicht Fußball spielen und nicht auf den Fingern pfeifen können" (S.48)

"Manche Leute mögen eine frische Brise als wohltuend empfinden, ich dagegen friere im Wind." (S.98)
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"Das Leben ist eine Zugfahrt, dachte ich, jede Enttäuschung ist nur eine Haltestelle, und wir müssen einfach weiterfahren"

""Was musst du machen, damit du wieder glücklich bist?", fragte Finn mich nun. Verwundert sah ich ihn an. Hatte er mich tatsächlich gefragt, was ich machen musste, damit ich wieder glücklich würde? Sagte man nicht im Allgemeinen, dass etwas passieren müsse"
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"Niemand kann auf Dauer eine Maske tragen ~ Seneca, Über die Güte" (S. 324)

"Wenn du jemanden liebst, nimmst du ihn so, wie er ist, mit all seinen Bindungen und Verpflichtungen. Du nimmst seine Geschichte, seine Vergangenheit und seine Gegenwart. Du nimmst alles oder gar nichts. ~ R.J. Ellory, A Quiet Belief in Angels" (S. 334)
 
"Jeder ist ein Mond und hat eine dunkle Seite, die er niemandem zeigt ~ Mark Twain, Dem Äquator nach"
(S. 352)

"»Es ist schwer, einen anderen schützen zu wollen und es nicht zu können«, meinte Angel. »Du kannst Leute nicht schützen, Jungchen«, sagte Wally. »Alles, was du tun kannst, ist, sie zu lieben.« ~ John Irving, Gottes Werk und Teufels Beitrag" (S. 445)
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 "Besser getan, als noch zu tun." (S. 452)

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"Die Dinge, die wir tun, sind das Allerwichtigste. Sie sind wichtiger als das, was wir sagen oder wie wir aussehen. Die Dinge, die wir tun, bleiben auch nach unserem Tod erhalten. Deshalb sind unsere Tagen wie Denkmäler. Sie sind aus Erinnerungen gebaut und nicht aus Steinen." (S. 98/99)
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"Aber vielleicht geschehen schlimme Dinge ja auch deshalb, damit wir uns daran erinnern, wie das Gute aussehen sollte." (S. 43)

"Wenn jemand starb, dem du dein Herz geschenkt hattest, nahm er es dann mit?"
(S. 110)

"Peter eilte hinaus auf den Flur, fragte sich, ob es überhaupt möglich war zu verschwinden, wenn man sein ganzes Leben nie richtig da gewesen war." (S. 216)

"Wenn nur die Meinung der anderen zählt, kannst du dann überhaupt noch eine eigene haben?" (S. 254)
  
"Die Kids in dieser Clique waren nicht ihre Freunde. Coole Kids hatten keine richtigen Freunde, sie hatten Verbündete. Sicher warst du nur, solange du niemandem vertrautest, denn du konntest jeden Moment von den anderen zur Witzfigur degradiert werden." (S. 340)

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 "Leben ist, was einem passiert, wenn man gerade andere Pläne macht." (S. 13)

"Hast du jemals einen Grabstein gesehen, auf dem stand: 'Einer fleißigen Arbeiterin' oder 'Unserer geliebten Chefin'? Nein. Rück das Leben in die richtige Perspektive, mehr sage ich gar nicht. Überleg dir, was wirklich zählt, wenn das Ende naht." (S. 413)


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"Die Uni ist eine Welt für sich, eine Zeitblase, ohne Verbindung zu Vergangenheit und Zukunft." (S. 347)


"Aber es kommt immer darauf an, was wir unter Glück verstehen. Ich finde, dass wir eine Generation sind, die zu viel Zeit damit zugebracht hat, darüber nachzudenken, was sie nicht hat, statt zu sehen, was sie hat." (S. 397)

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"Was du nicht verhindern kannst, kannst du ebenso gut mit offenen Armen empfangen." (S. 38)

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"Da bekam ich Mitleid mit Gott, weil ich plötzlich seinen Frust verstehen konnte. Manchmal wird man weggestoßen, wenn man die Hand ausstreckt, um jemandem zu helfen, denn jeder Mensch möchte sich lieber selbst helfen." (S. 18)

"Wäre es dir lieber, wenn man dir ein Leben geben würde, das schon jemand gelebt hat, Tamara? Dann kannst du dich zurücklehnen und beobachten. Oder möchtest du lieber selbst leben?" (S. 110)
"Früher habe ich geglaubt, Hoffnung ist ein Zeichen von Schwäche. Aber das stimmt nicht, im Gegenteil - es ist die Hoffnungslosigkeit, die schwach macht." (S. 134)  
"...Aber die Bücher stehen in den Regalen und bringen die Menschen fast wie durch Zauberkraft dazu, sie in die Hand zu nehmen. Die richtige Person für das richtige Buch. Es ist, als wüssten die Bücher schon, in welches Leben sie eingreifen müssen.." (S. 360)

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"Alle glücklichen Familien sind einander ähnlich, aber jede unglückliche Familie ist auf ihre besondere Art unglücklich." (Erster Satz)

"Du musst wissen, sagte er, dass es nicht nur so einfach Liebe ist. (...), aber dies ist etwas ganz anderes. Es ist gar nicht wie mein eigenes Gefühl, sondern als ob eine Art von äußerer Gewalt sich meiner bemächtigt hätte." (1. Teil, Kapitel 10, S. 61)

"Niemand ist zufrieden mit seinem Vermögen, und jedermann ist zufrieden mit seinem Verstand."
(2. Teil, Kapitel 6)
  
"Ich meine, dass der Motor aller unserer Handlungen trotz allem das persönliche Glück ist."  (3. Teil, Kapitel 3, S.372)

"Verstellung, worin auch immer, kann den klügsten, scharfsichtigsten Menschen täuschen; aber selbst das beschränkteste Kind wird, mag sie noch so geschickt verborgen sein, sie erkennen und sich abwenden.
" (3. Teil, Kapitel 9, S.405)

"Lewin teilte Jegor aus diesem Anlass seinen Gedanken mit, dass in der Ehe das allerwichtigste die Liebe sei und dass man mit Liebe stets auch selbst glücklich sei, denn das Glück liege nur in einem selbst." (4. Teil, Kapitel 14, S. 608) 

"...aber ich habe dich immer gerngehabt, und wenn man jemanden gernhat, so hat man den ganzen Menschen gern, wie er ist, und nicht, wie man möchte, dass er wäre." (6. Teil, Kapitel 18, S. 875)

"Wer auf Vollkommenheit aus ist, wird nie zufrieden sein." (7. Teil, Kapitel 4, S. 1027) 

"Es gibt keine Lebensumstände, an die der Mensch sich nicht gewöhnen könnte, besonders wenn er sieht, dass alle in seiner Umgebung genauso leben." (7. Teil, Kapitel 13, S. 1061)

 "Achtung wurde erfunden, um die Leere zu verbergen, wo Liebe sein müsste."  (7. Teil, Kapitel 24, S.1116)

"Und wo die Liebe endet, da beginnt der Hass." (7. Teil, Kapitel 30, S. 1145)

"Ihr seid der Ansicht, dass der Krieg notwendig ist? Schön. Diejenigen, die den Krieg predigen, sollen ein besonderes Bataillon des Vordertreffens bilden und beim Sturm, bei der Attacke allen voran sein." (8. Teil, Kapitel 16, S. 1151)
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"Betest du?
Nein, flüsterte Gauß, er zähle Primzahlen, das mache er immer, wenn er nervös sei." (S.65)
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"Beim Verlieben, glaube ich, ist es auch so, dass das Unterbewusstsein zuerst viel mehr über das neue Gegenüber weiß als das Bewusstsein. Man entscheidet sich für jemanden und weiß gar nicht wirklich genau, warum." (S. 123)

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"Ist mir völlig egal, was andere Leute in ihrem Schlafzimmer machen. Hauptsache glücklich und nicht illegal." (S. 65)
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"When you were trying to convince me to come here, you said you knew I didn't like you. That's not true. I don't feel about you the way you want me to, but I never disliked you, You're a good man. I need you to know that I believe that." (S. 156)
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Der Tod: "Merk dir eins: Ich bin überall da, wo du mich nicht erwartest, aber niemals da, wo du mich suchst." (S. 376)
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"Der Norden des Freistaates war für Monika Schlagbauer nicht wirklich Bayern. Franken, das war eher so etwas wie der Gazastreifen." (S. 104)
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"Wenn du etwas loslässt, weißt du vorher nie, was du dafür zurückbekommst. Du kannst nur sicher sein, dass sich etwas verändert, dass der Stein wieder ins Rollen kommt, so dunkel es auch scheinen mag..." (S. 78)


"Ich glaube, den Verlust meiner Mutter werde ich mein Leben lang spüren, auch wenn ich mich natürlich längst damit abgefunden hab. Aber wenn man einen Menschen verliert, der noch lebt, ist es etwas anderes. Man wird immer versuchen, ihn wiederzufinden." (S. 85)
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"Ich wünschte, ich könnte mich an den Augenblick erinnern, als ich als Kind entdeckt habe, dass die Buchstaben sich zu Wörtern verbinden und die Wörter auf reale Dinge verweisen. Was für eine Offenbarung muss das gewesen sein. Wir haben keine Worte dafür, weil wir die Wörter noch nicht gelernt haben. Es muss überwältigend gewesen sein, den Schlüssel zu einem Königreich überreicht zu bekommen und festzustellen, wie leicht es sich handhaben lässt." (S. 108/109)


"Die wichtigsten Menschen in unserem Leben hinterlassen Spuren. Rein körperlich mögen sie kommen oder gehen, aber sie sind für immer in unserem Herzen, denn sie haben dazu beigetragen, dieses Herz zu formen." (S. 286)

"Was ich meine, sagte Sofia, ist, dass es normalerweise eine faule Ausrede ist, wenn die Leute sagen richtige Person, falscher Zeitpunkt, oder falsche Person, richtiger Zeitpunkt. Sie tun dann nämlich einfach so, als würde ihnen das Schicksal übel mitspielen. Sie tun so, als wären wir alle nur Marionetten in einer gigantischen Liebeskomödie, bei der Gott die Strippen zieht und sich dabei höllisch amüsiert. Aber nicht das Universum entscheidet darüber, was richtig oder falsch ist. Sondern du." (S. 294/295)
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"Vielleicht sollte man die Wechselfälle des Lebens erst nach einer gewissen Zeit betrachten, aus der Distanz. Vielleicht kann man sie erst dann als Ganzes sehen, und vielleicht kann man erst dann abwägen, ob ein Ereignis letzten Endes mehr Gutes oder mehr Schlechtes hervorgebracht hat - oder womöglich beides im gleichen Maß?" (S.45)

Kommentare:

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